Advokatur im Lindenhof Jürg Kugler Christoph Spahr Markus Wydler Rechstanwälte
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Honorar in gerichtlichen Verfahren
Wenn wir Sie in Verfahren vor Gerichten und Verwaltungsbehörden vertreten, bestimmt sich unser Honorar nach dem vom Kanton, in dem das Verfahren stattfindet, festgelegten Tarif (Honorarordnung, Anwaltstarif, o.ä.). Es ist abhängig vom Streitwert oder vom Zeitaufwand. Statt dessen können Sie mit uns aber auch eine davon abweichende Honorarvereinbarung treffen. Hinzu kommen die Mehrwertsteuer und die Barauslagen (Porti, Fotokopien, etc.).

Tarife im Kanton Thurgau:
» Verordnung des Obergerichts über den Anwaltstarif in Zivil- und Strafsachen
» Verordnung des Verwaltungsgerichts über den Anwaltstarif für Streitigkeiten vor dem Verwaltungsgericht


Honorar in aussergerichtlichen Verfahren
Für reine Beratungen oder Vertretungen ausserhalb eines gerichtlichen oder strittigen behördlichen Verfahrens bestimmt sich unser Honorar nach den Regeln des „einfachen Auftrags“ (Art. 394 ff. OR). Wir arbeiten in solchen Mandaten in der Regel nach Aufwand zu einem bestimmten Stundensatz, den wir mit Ihnen vereinbaren. Hinzu kommen die Mehrwertsteuern und Barauslagen.


Kostenvorschüsse/Zwischenabrechnungen
Für unsere Arbeit verlangen wir in der Regel einen Kostenvorschuss, abhängig vom mutmasslich bevorstehenden Aufwand. Über unsere Leistungen rechnen wir periodisch mit Zwischenabrechnungen ab, in der Regel am Ende eines Kalenderquartals.


Unentgeltliche Rechtspflege/Offizialanwaltsmandate
In strittigen Verfahren vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden hat eine Partei (nur natürliche Personen) Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von Verfahrensgebühren der Gerichte oder die Verwaltungsbehörde) und einen Offizialanwalt (Zahlung des Honorars aus der Staatskasse) wenn ihr

  • die Mittel (Einkommen und Vermögen) fehlen, um neben dem Lebensunterhalt für sich und ihre Familie die
    Gerichts- und Anwaltskosten aufzubringen,
  • der Prozess oder das Verfahren nicht als aussichtslos erscheint und
  • ein Rechtsbeistand zur Wahrung der Interessen angezeigt ist.

Ausserhalb von strittigen Verfahren gibt es keinen unentgeltlichen (vom Staat finanzierten) Rechtsbeistand.

Ob Mittellosigkeit vorliegt, bestimmt sich nach den Regeln des betreibungsrechtlichen Existenzminimums. Wenn Sie der Auffassung sind, Sie können unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsbeistand beanspruchen, bringen Sie uns folgende Unterlagen mit: Belege über ihr aktuelles Einkommen (Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen der letzten 6 Monate, Abrechnungen Arbeitslosenversicherung, etc.); Auszüge über sämtliche Bank- und Postkonten der vergangenen 3 Monate; letzte Steuererklärung mit allen Beilagen und letzte Steuerveranlagung.

» Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums
» Formular Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (PDF)

 
     
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